Biografie von Hebbel

Inhalt

Christian Friedrich Hebbel wurde am 18. März 1813 in Wesselburen (Holstein) als Sohn des Maurers Claus Friedrich Hebbel und seiner Frau Antje Margaretha, geb. Schubart, geboren. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und besuchte im alter von sechs Jahren die Volksschule. Als er 14 Jahre alt war verstarb sein Vater. 1829 wurde sein erstes Gedicht veröffentlicht. Im Frühjahr 1836 siedelte er nach Heidelberg, wo er ein Studium der Rechtswissenschaft begann. Nach nur einem Semester studierte er fortan Literatur und Philosophie in München. Im Herbst 1838 starb auch seine Mutter. Im März 1839 verarmte Hebbel völlig, so dass er sein Studium in München aufgeben musste und zu Fuß von München nach Hamburg ging. Wie bereits vier Jahre zuvor, wurde er von der Näherin Elise Lensing finanziell unterstützt, mit der er Jahre zuvor ein Verhältnis hatte. Hebbel wurde Mitarbeiter an der von Karl Gutzkow herausgegebenen Zeitschrift "Telegraph für Deutschland". Am 5. November 1840 gebar ihm Elise Lensing seinen Sohn Max. Nach zwei vorherigen Audienzen beim dänischen König Christian VIII. gewährte dieser ihm im April 1843 ein zweijähriges Stipendium. Ein halbes Jahr später starb sein Sohn Max. Am 14. Mai 1844 wurde sein Sohn Ernst in Hamburg geboren. Zu dieser Zeit promovierte ihn die Universität Erlangen mit einer eingesandten Dissertation zur Dramentheorie zum Dr. phil.. Im Jahre 1846 kam es zum Bruch mit Elise Lensing; am 26. Mai desselben Jahres heiratete er Christine Enghaus. Sieben Monate später bringt seine Frau seinen Sohn Emil zur Welt. Im Jahre 1847 starb sowohl sein Sohn Ernst als auch sein Sohn Emil. 1860 erhielt er den Bayerischen Maximiliansorden. 1863 erkrankte er schwer, woraufhin er eine Kur in Baden bei Wien machte. Am 13. Dezember 1863 starb Hebbel in Wien.